WANDKORF-CITY

Baufeld für neues SBB-Gebäude

Nun ist auch die letzte Parzelle in der WankdorfCity im Baurecht vergeben – an die SBB. Erstmals in Bern baut das weltweit bestbekannte Architekturbüro Herzog & de Meuron.

mgt/cae
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Der Gemeinderat hat den Nachtrag zu einem seit 2010 bestehenden Baurechtsvertrag für eine Bebauung einer Baurechtsparzelle der SBB im WankdorfCity I genehmigt. Die SBB planen auf ihrem Reservebaufeld, das heute als Parkanlage für die Mitarbeitenden der SBB dient, ein neues innovatives, überwiegend aus Holz konstruiertes Bürogebäude.

Stadtmoor und neue Grünräume

Mit einer intensiv bepflanzten Dachterrasse und einem Stadtmoor im Aussenbereich entstehen neue Grünräume als Ausgleich für die bestehende Parkanlage. Das Siegerprojekt ist das erste Bauwerk von Herzog & de Meuron in Bern. Die SBB führt ihre Bürostandorte im Raum Bern am Standort WankdorfCity zusammen und ergänzt die dort bereits bestehenden Büroflächen. Mit dem neuen Bürogebäude der SBB wird die letzte freie Baurechtsparzelle der Stadt Bern im WankdorfCity überbaut.

Projekt hatte Jury überzeugt

Das Projekt für den SBB-Büroneubau wurde in einem Gesamtleistungswettbewerb ermittelt (vgl. AfdN 4/2025, https://www.afdn.ch/archiv). Eine Jury aus externen Fachexpertinnen, Vertreterinnen der Bauherrschaft und der Stadt Bern hatte 2025 das Siegerprojekt gekürt. Das schlüssigste Gesamtkonzept wurde von Losinger Marazzi, Herzog & de Meuron, holzprojekt und WMM-Ingenieure eingereicht.

Fünfgeschossig mit geringem CO₂-Abdruck

Der fünfgeschossige Neubau bietet rund 600 Arbeitsplätze. Die oberirdischen Geschosse werden in reiner Holzbauweise erstellt, wodurch das Projekt einen sehr geringen CO₂-Fussabdruck aufweist. Das Dach des Gebäudes wird für Photovoltaik genutzt und bietet eine bepflanzte Dachterrasse. Die Fassaden werden ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt und sind teilweise begrünt. Die Beheizung erfolgt mit erneuerbaren Energien, der sommerliche Wärmeschutz wird unter anderem durch Verschattung und Verdunstungskühlung erreicht, das entlang des Gebäudes verlaufende «Stadtmoor» als Wasserspeicher genutzt. Die Loggien und die Freiflächen im Innenhof sorgen für zusätzliche Qualität im Aussenraum.

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